Der Traum vom Fliegen…

Aber es muss nicht bei einem Traum bleiben…

Wenn Sie auch zu der Gruppe von Menschen gehören, die immer zwanghaft den Kopf in den Nacken legen müssen, wenn Sie einen Flugzeugmotor irgendwo am Himmel hören, und diese unbequeme Haltung erst wieder lösen können, wenn Sie das Flugzeug gefunden haben, oder nicht mehr sehen können, weil es inzwischen zu klein geworden ist, dann sind Sie hier genau richtig. Wir können Ihnen helfen die Sicht der Dinge umzukehren. In Zukunft werden Sie vielleicht oben am Himmel fliegen und mit bequemer Kopfhaltung leicht geneigt und entspannt nach unten zum Boden schauen…

Der Erwerb einer Pilotenlizenz nach JAR-FCL ist grundsätzlich für jeden Menschen mit durchschnittlicher Gesundheit möglich. Ob jung oder alt spielt keine Rolle, es ist nie zu spät sich einen Traum zu erfüllen! Um die Ausbildung beginnen zu können. muss man einen einwandfreien Leumund haben und keine auffällige Ansammlung von Punkten im Flensburger Zentralregister des KBA. Ebenso benötigt ein “frischer” Erste-Hilfe-Kurs (Sofortmaßnahmen am Unfallort) und seit Inkrafttreten des Luftsicherheitsgesetzes eine Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP). Die Motorflugausbildung kann bereits mit 16 Jahren begonnen werden. Nach bestandener Prüfung kann die Pilotenlizenz allerdings erst nach Vollendung des 17. Lebensjahres ausgestellt werden.

Jeder Pilot muss die Regeln des Sprechfunkverkehrs erlernen und das Erlernte auch durch ein entsprechendes Funksprechzeugnis nachweisen, bevor er das erste mal alleine einen anderen Flugplatz anfliegen darf. Die Reihenfolge ist im Groben immer die gleiche: Man entschließt sich zur Ausbildung, macht das “Medical”, bei dem ein hierfür zugelassener Arzt die Flugtauglichkeit feststellt und bescheinigt. Je nachdem, ob ich (vorerst) nur privat fliegen möchte oder ob ich bereits heute das Ziel verfolge, beruflich fliegen zu wollen, gibt es unterschiedliche Kategorien bei der Flugtauglichkeitsuntersuchung, für die man sich entscheiden kann.

Anschließend das Sprechfunkzeugnis erwerben, durch Selbststudium entsprechender Literatur oder sinnvollerweise mit Unterstützung durch einen Kurs.

Danach oder bereits parallel hierzu besucht man den Theorieunterricht unserer Flugschule. 120 Stunden wird man dort ca. verbringen. Man beginnt alsbald mit den Flugstunden, erst mit Lehrer, dann alleine, am Schluss die Prüfung.

Das war’s. Das macht jeder Pilot durch.

Hmmh, das klingt ja sehr einfach… ist es eigentlich auch, wenn man die Ausbildung hinter sich hat. Aber ein wenig Anstrengung gehört schon dazu. Die Einzelheiten zur Ausbildung findet Ihr auf den folgenden Seiten etwas ausführlicher.